Per Klick zum Wirtschaftsinformatiker (HWK)

Per Klick zum Wirtschaftsinformatiker (HWK)

Handwerkskammern entwickelten umfangreichsten Online-Lehrgang im deutschprachigen Raum
 
Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele - oder neudeutsch: Learning IT by Doing IT.
Nach dieser Maxime hat die Handwerkskammer für München und Oberbayern und die Handwerkskammer für Unterfranken einen innovativen Online-Kurs für die Aufstiegsfortbildung zum Betriebsinformatiker (HWK) sowie Wirtschaftsinformatiker (HWK) entwickelt.
 
Bereits seit 1990 führen die bayerischen Handwerkskammern den Lehrgang Betriebsinformatiker (HWK) und den Lehrgang Wirtschaftsinformatiker (HWK) seit 3 Jahren mit großem Erfolg durch. Die Teilnehmer kommen aus allen Branchen - Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung - egal ob Elektrotechniker oder Bankkaufmann.
 
Die Fortbildung vermittelt alle wesentliche IT-Kenntnisse um in Kombination mit der bestehenden Berufsausbildung in die IT-Berufswelt einzusteigen. Der Lehrgang ist modular aufgebaut - ein flexibler Einstieg ist bei Nachweis entsprechender Kenntnisse möglich.
 
Bisher wurde der Lehrgang in Vollzeitunterricht und berufsbegleitdend am Abend und Samstags angeboten. Als echte Innovation kann nun die Entwicklung des Online-Lehrgangs bezeichnet werden.
 
Die Lehrmethode erfolgt nach dem Blended Learning Konzept - einer Kombination aus:

  • Klassenraumunterricht
  • Virtual Classroom
  • Lernplattform - Mail - Forum - Trainingsaufgabenbetreuung
  • CBT/WBT - Multimediale Lernprogramme

 
Nahezu alle Lerninhalte wurden mit multimedialen Lernprogrammen umgesetzt. Die professionelle Entwicklung der Lernprogramme wurde durch die High Tech Offensive Bayern gefördert. Ohne deren Förderung ein solch umfassender Online-Lehrgang nicht auf diesem Qualtitätsniveau hätte entwickelt werden können.
 
Mit der IT-Aufstiegsfortbildung per eLearning hat die Handwerkskammer München/Oberbayern und Unterfranken den umfangreichsten Online-Lehrgang im deutschsprachigen Raum entwickelt - 1300 Blended Learning - Lernstunden.
 
Doch es ist kein isolierter Online-Lehrgang, sondern der Teilnehmer ist wie gewohnt in einer Seminargruppe eingebunden. Wesentliche Bestandteile des Lehrstoffs werden im Unterricht in den Bildungsstätten sowie im Virtual Classroom vermittelt - vertiefen, trainieren und erweitern können die Kursteilnehmer Ihr Wissen dann in den interaktiven Lernprogrammen.
 
Der gesamte Lehrgang ist praxis- und handlungsorientiert aufgebaut. So wird in Projektmanagement ein Fallstudienprojekt durchgeführt - der KickOff Workshop der Fallstudie wird im Unterricht durchgeführt…- Theorieinhalte im Lernprogramm vermittelt - die Ergebnisse der Projektplanung im Unterricht präsentiert… - im Internet wird eine Web-Site aufgebaut - in Netzwerktechnik ein Netzwerkkonzept für die Fallstudienfirma entwickelt und in Programmierung eine Datenbank für diese Beispielfirma aufgebaut - Learning IT by Doing IT, heißt die Devise.
Das freie Lernen hat aber auch seine Grenzen - ist gibt klare Termine, bis wann die Fallstudien bearbeitet sein müssen - und die regelmäßige Teilnahme an den Unterrichten wird dringend empfohlen.
 
Die bisherigen Erfahrungen der Handwerkskammer sprechen für sich: Über 90% der Teilnehmer, die mit dem Lehrgang beginnen, führen Ihn auch erfolgreich zu Ende!
 
Die Vorteile der neuen Lernform für die Kursteilnehmer liegen auf der Hand:

  • eingebunden in eine Seminargruppe und doch flexibel in der Zeiteinteilung
  • geringere Fahrzeiten und geringere Fahrtkosten
  • hohe Praxisorientierung

 
Am E-Learning-Day informierten sich über 1.000 Besucher in den handwerklichen Bildungszentren.
 
Die von der ZWH organisierte bundesweite Begrüßungskonferenz bildete den Auftakt für den E-Learning-Day, der als "Tag der Offenen Tür" der handwerklichen Bildungszentren unter der Schirmherrschaft der
Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn stand. Mit dieser reibungslos funktionierenden Internet-Konferenz wurden nicht nur 13.066 km Reisestrecke eingespart, sondern neben Heinz Hoffmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz, und Dr. Klaus Ulbricht, Bürgermeister der Stadt Berlin-Köpenick, die beide zum ersten Mal an einer solchen Konferenz teilnahmen, waren alle Teilnehmer von den vielseitigen Kommunikationsmöglichkeiten begeistert.
 
Insgesamt fanden sich knapp über 1.000 Besucher in den Bildungsstätten des Handwerks ein, um Näheres über die Angebote der Online-Lehrgänge zu erfahren. Am Vormittag beteiligten sich die Bildungszentren mit Ihren Gästen an bundesweiten Audio- & Video-Konferenzen zu den Themen:
Meisterausbildung, Elektrotechnik-Meister Online, ECDL - Europäischer Computerführerschein, 3D-CAD und Ausbildung der Ausbilder. Im weiteren Tagesverlauf beantworteten die Telecoaches alle offenen Fragen in vielen intensiven Beratungsgesprächen. Die Besucher hatten die Möglichkeit, einzelne Lernprogramme ausführlich zu testen, um sich von der Qualität und Effektivität dieser Lernmethode zu überzeugen.
 
Großen Anklang fand die Informations-CD "E-Learning - eine interessante Art zu lernen", die allen Interessierten einen Überblick über den Ablauf eines E-Learning-Lehrgangs gibt.